Auch an diesem Montag hebt sich der Vorhang auf der Bühne und präsentiert ein neues Gesicht bei den Montagslyrikern.

Heute bereichert erneut ein talentierter Lyriker die Montagslyrikerfamilie mit seinen-etwas unkonventionellen, humorvollen und tiefgründigen Texten. Iane&Mia ist es eine große Freude, euch heute Abend diesen Schreiber und seine unklassische Lyrik vorzustellen. Er wird mit seinem Stil, sofort begeistern und beeindrucken. Er ist anders, neu und erfrischt mit seinem Werk. Er zeigt uns heute seine Welt der Worte und wir sind stolz, ihn endlich selbst zu Wort kommen zu lassen. Für euch heute und hier:
Marten Petersen
http://www.wikingerabenteuer.wordpress.com

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1. Nenne den Schmerz beim Namen. Wer ist der Dämon, der dich zum Schreiben verführte?
Wenn ich das wüsste! Schon in der Schule hatten einige meiner Aufsätze eine Länge von 30 Seiten. Hatte ich ein Thema, musste es raus! Der Dämon muss also in frühester Jugend verborgen sein. Der Schreibzwang hat sich bis heute nicht bändigen lassen.

2. Wer dich kennenlernen will muss wissen, dass du …
… kein Perfektionist bist. Nein, das bin ich nicht. Meine Phantasie quillt über vor Ideen, aber wenn sie geschrieben sind, dann erst beginnt die Arbeit! Aber bevor ich damit beginne, drängt sich eine neue Idee dazwischen. Aber vor allem die Freuden des Lebens, die Familie, die Natur und andere Interessen lassen wenig Zeit für eine strukturierte Schreibarbeit, leider.

3. Welche Götter verehrst du?
Sicher nicht „Gott“ und „Allah“ oder „Buddha“ oder heidnische Götter. Zu den literarischen Leitfiguren (die ich niemals Götter nennen würde) gehören Hesse, Grass oder Lenz. Zudem vielleicht noch Bengtsson, aber den muss man nicht kennen.

4. Was tust du, um dein Werk bekannt zu machen?
Auf jeden Fall zu wenig! Veröffentlichungen in Foren oder Internet-Zeitschriften, in Anthologien oder auf dem eigenen Blog (www.wikingerabenteuer.wordpress.com) reichen nicht aus. Aber jede Veröffentlichung senkt die Hemmschwelle zum Veröffentlichen eines kompletten Romans.

5. Und nun, zeige dich!

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Spuren… I

… gräbt die Zeit

in mein, dein, unser Gesicht

unauslöschlich zeigend

Freud und Leid

Frust und Lust,

ausdrucksvolle Falten

zeigen eindrucksvoll

Erfahrenes, Erlebtes, Erlittenes.

Spuren… V

… hinterlassen Drogen

zerstörend Geist und Körper,

Profit anhäufend bei

Kriminellen, Kartellen

und dem Staat.

Regenbogen

Am Himmel gesichtet

Vielfarbig geschichtet

Halbrund aufgerichtet

Im Innern gelichtet

Chaak verpflichtet

Lyrisch verdichtet

Dem Frieden verpflichtet,

die Erde vernichtet,

wie Noah berichtet

 

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7 Gedanken zu “Der Unkonventionelle

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