8. März, der internationale Weltfrauentag.

Als Regentag wird er nun in die Geschichte eingehen. Aber ich gratuliere allen Frauen an dieser Stelle nochmal ganz herzlich zu ihrem Frausein:-)
Das Modegeschäft Orsay hatte vor Jahren einmal Aufkleber verteilt, mit dem Satz:
Thank God I´m a woman.
Meine Mutter hat daraufhin einen derartigen Aufkleber an einen meiner Spiegel in meinem Schlafzimmer geklebt. Obwohl ich ihn die letzten Jahre nicht bewusst wahrgenommen habe, habe ich ihn heute doch tatsächlich registriert und musste doch etwas schmunzeln.
Ich hatte neulich erst bei einem Liebsten Award die Frage: Würdest du lieber als Mann oder als Frau wiedergeboren werden?
Meine Antwort darauf war: Als Frau! Damit kenne ich mich aus:-)
Und ich bin tatsächlich gerne eine Frau, auch wenn das sicher auch hier und da ein paar Schwierigkeiten mit sich bringt, aber ich denke, dass Männer dieses Problem auch haben.
Frauen sind einfach wundervolle und schöne Wesen. Wir sind voller Gefühle und wir können Leben zur Welt bringen. Das ist doch wahrhaft göttlich.
Manchmal machen wir uns selbst das Leben zur Hölle, weil wir komplexbeladen oder voller Selbstzweifel sind und manchmal machen wir den Männern um uns herum das Leben zur Hölle, aber das beruht wohl auf Gegenseitigkeit:-)
Letztendlich muss ich sagen, dass ich das Frausein mag und an einem Abend wie heute, nehme ich das ganz bewusst wahr. Den Abend mit der besten Freundin zu verbringen ist stets ein Highlight. Über die Männerwelt schimpfen, aber auch über die anderen Frauenzimmer herziehen. Über Hautprobleme und über Figurprobleme sprechen und dabei was essen und was naschen. Über die Welt, das Leben, Gott und den Teufel resümieren und doch zu keinem richtigen Ergebnis kommen. Nur eine Frau versteht eine Frau richtig. Egal wie warmherzig und mitfühlend meine männlichen Freunde sind, eine Frau fühlt richtiger und wahrer mit. Die Wörter gibt es zwar nicht, aber lassen wir es als kreative Freiheit stehen, denn sie erscheinen mir passend:-)
Frauen sind großartig. Selbst wenn sie in manchen Momenten anstrengend oder hysterisch oder nervig sind. Das wissen auch die Männer. Manchmal oder sogar oft machen wir es der Männerwelt nicht ganz so leicht, aber ihr uns doch auch nicht und trotzdem sind wir und ihr liebenswert. Wir lieben euch und ihr liebt uns.
Ich gedenke heute Abend allen Frauen und wünsche euch allen, alles Gute und Liebe und sage gerne:
Thank God I´m a woman.
PS: Zudem ist das heute mein 200ster Beitrag und es freut mich sehr, dass er ausgerechnet auf diesen Tag fällt:-)

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15 Gedanken zu “Girls and women

  1. Bei dem Bild dachte ich erst schon, du wärst heute in unserer Stadt gewesen, denn hier gab es heute einen, einmal im Jahr stattfinden, Schuhsonderverkauf. 😀
    Ich bin auch gerne Frau und möchte auch nicht tauschen.
    Glückwunsch zum 200. Beitrag. …und noch einen schönen Abend…liebe Grüße… Gabi

    Gefällt 2 Personen

  2. Ich habe in den letzten Tagen immer wieder überlegt, wie groß die Unterschiede sind und kam dann zu der Erkenntnis, dass es einen viel interessanteren Aspekt gibt, nämlich die Frage, wie man Benachteiligung wahrnimmt. Ich habe für mich das Sinnbild von zwei Türen gefunden. So geht für mich eine automatische Tür auf und eben keine, die man per Hand öffnen muss. Ich fand das Bild passend und wollte mich entschuldigen, dass ich es auch gar nicht unbedingt mitbekomme, wenn andere Menschen eine Tür öffnen müssen (ich schreibe „andere Menschen“, weil Ungleichheiten nicht allein zwischen den Geschlechtern bestehen). Während ich so darüber nachdachte, wurde mir aber auch klar, dass ich mich so leicht auch nicht aus der Affaire ziehen dürfte, denn während ich jenes Bildnis passend fand, geht es manchen Menschen eher so, wie als führe man im Auto auf einer engen Straße und man macht dem Entgegenkommenden extra noch viel Platz, welcher seinerseits jedoch nicht ebenso viel Platz macht, sondern sich stattdessen noch mehr Fahrbahn nimmt.

    Worauf ich schlussendlich hinaus möchte:
    Es gibt Ungleichheiten und ich bin äußerst glücklich mit mir und meinem Geschlecht, denn mir sind die Vorteile bewusst. Manch ein Mensch sieht es ebenso entspannt wie du und manch ein Mensch fühlt sich unterdrückt und ausgenutzt. Den biologischen Unterschied werden wir nicht ändern können (ich muss auch sagen, dass ich ungern meine Tage hätte und auch vom Gedanken des Gebärens nicht so prickelnd finde), aber als soziale Wesen sollten wir fähig sein, füreinander da zu sein, so wie jeder Mensch es für sich braucht.

    Alles Gute,
    Ben

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