an alle, die gerade an Liebeskummer leiden und an dich, meine Liebste!

Ich fühle, ich leide mit dir und mit euch. Ich empfinde mit und weine mit dir und euch eure Tränen der Trauer und des Schmerzes und ich kämpfe mit dir und mit jedem Leidenden mit.

 

DU,

schweigst mich an.

 

Meine Worte an dich fliegen ins Leere.

Erreichen dich nicht.

Nicht mehr.

Vielleicht haben sie dich niemals erreicht.

Vielleicht habe ich es mir nur eingebildet.

 

Wenn ich dich ansehe,

kann ich in dich hineinsehen.

Ich suche nach etwas für mich.

Etwas Liebe.

Etwas Rücksicht.

Etwas Verständnis.

Etwas.

Doch finde ich von alledem nichts.

Und langsam fange ich an zu glauben,

dass da niemals etwas war.

Niemals etwas da war für mich.

 

Ich stoße auf die pure Kälte und Härte von dir.

Ich stoße mich daran

und fühle den bekannten Schmerz.

 

Meine Glasperlenwelt zerbricht erneut.

In den Scherben werde ich wieder wandeln wie stets.

Wieder werden sie mich verwunden.

Mir tief ins Fleisch schneiden

und mich bluten lassen.

 

Und doch habe ich dich gebraucht

und vielleicht du mich auch.

Eine Zeitlang.

 

Nichts war verschwendet.

Nicht für mich.

Wenigstens war ich ehrlich zu mir und zu dir.

 

Ich habe gegeben, geliebt, gemacht.

Nun stehe ich wieder alleine

und bin wieder umgeben von finsterer Nacht.

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8 Gedanken zu “Zurück zum Ausgangspunkt

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