Ich wünschte ich könnte einen Eingang finden in den heutigen Eintrag, aber es fällt mir gerade sehr schwer, also habe ich mich für die Variante  Mit – der – Tür – ins – Haus – fallen entschieden.

Ich bin froh, wenn das Jahr um ist. Gerade ertrage ich das alles, was da draußen in der Welt passiert nicht mehr. Jeden Tag eine neue Schreckensnachricht. Jeden Tag ein neuer Tod. Gerade habe ich das Gefühl, dass überall da draußen die Menschen gerade sterben, wie die Fliegen. Das tun sie sicher auch. Jeden Tag sterben so viele Menschen. Die meisten Tode kriegen wir nicht mit, denn es sind Menschen, die wir nicht kennen. Menschen von deren Vorhandensein wir nichts wissen.

Doch den Anschlag in Berlin habe ich auch mitbekommen und die Tode der Prominenten in diesem Jahr habe ich auch mitgekriegt. Gerade habe ich das Gefühl, dass der Typ mit der Sense so seine letzten Runden in diesem Jahr dreht und nochmal alles mitnimmt, was er kriegen kann.

Gerade bin ich mir meiner eigenen Sterblichkeit sehr bewusst und das Gefühl sorgt bei mir für Unbehagen.

Natürlich wissen wir alle, das wir mal sterben werden, aber wir wissen eben nicht wann.

Wenn ich mir die vielen Tode in diesem Jahr so vor Augen führe, dann ist das beängstigend und schmerzhaft.

Es kann einen jederzeit erwischen und diesen Gedanken will ich an mich gar nicht so nahe ranlassen. Dann würde ich nur noch in Angst leben.

Was mir aber eben dadurch auch bewusst geworden ist, ist, dass das Leben kurz sein kann und dass wir es genießen sollten. Jeden einzelnen Moment sollten wir bewusst genießen und versuchen das Schönste aus allem herauszuholen. Vielleicht sollte man sich eben weniger Gedanken machen um blödsinnige Sachen und Dinge. Einfach leben, lieben und glücklich sein. Sich selbst nicht malträtieren und in Trauer verfallen wegen Kleinigkeiten.

Die Zeit einfach mit Menschen verbringen, die man liebt und die einen lieben.

Die wunderbaren Momente auskosten und die Dinge einfach entspannter hinnehmen, die man nicht ändern kann, denn man kann sie nun mal nicht ändern.

Einfach mal glücklicher sein, zufriedener sein und dankbar sein, dass man am Leben ist und noch immer jeden Tag die Möglichkeit hat sein Leben zu genießen.

Wir wissen nicht, was noch kommt und wir wissen eben nicht wann es kommt.

Vielleicht einfach mal mehr Zeit investieren in das Glücklichsein und weniger Zeit vergeuden mit dem Unglücklichsein.

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40 Gedanken zu “Genieße das Leben! Manchmal ist es kürzer, als wir glauben…

  1. Ich habe direkt damit angefangen und deinen schönen Text in Ruhe gelesen und seinen Inhalt bewusst genossen. Jetzt sage ich dir noch Dankeschön und freue mich auf deine nächsten Beiträge. Ganz bewusst.
    Liebe Grüße, Achim

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  2. Hat dies auf Blickpunkt – Die Freiheit des Denkens rebloggt und kommentierte:
    Danke liebe Mia ♥
    Ich finde deine Gedanken sehr schön und passend zum Jahresabschluss.
    Gedanken, welche meine Vorstellungen für das nächste Jahr entsprechen:
    Einfach das Leben genießen, schöne Dinge tun, glücklich sein und ganz viel Zeit verbringen mit Lebewesen und Dingen, die man liebt… Nicht mehr sagen „das mache ich später mal“… Es könnte schon bald kein SPÄTER mehr geben…

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  3. Ein wundervoller Beitrag liebe Mia! Ja, das Leben kann kurz sein und darum müssen wir immer versuchen das Beste aus jedem Moment zu machen. Manchmal liege ich wach und habe Angst früh zu sterben, denn ich denke mir ‚Ich wollte noch so viel erleben… Ich will noch nicht gehen.‘, aber darauf habe ich keinen Einfluss, also macht es nicht viel Sinn die ganze Zeit darüber nachzudenken. Alles kommt wie es soll und muss. Ich hoffe die Verstorbenen ruhen in Frieden.
    LG, Jasemin

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  4. Ich will die Hoffnung nicht aufgeben, dass wir doch noch dazulernen werden und uns wieder besinnen können.
    Danke dir für deine Gedanken:-)
    Auch dir einen guten Beschluss und ein wunderschönes Jahr 2017:-)
    Liebste Grüße
    Mia

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  5. Die eigene Vergänglichkeit ist fast die einzige Sicherheit…
    Und bei diesen Nachrichten wird man unweigerlich damit konfrontiert – zumal es sich bei den Prominenten zunehmend um Leute handelt, die einen in jungen Jahren „begleitet“ haben. Damals machte man sich weniger Gedanken, um wieviel Jahre älter die denn nun sind. Und heute erschrickt man…

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    1. Ja, das ist eben ihr Leben…soweit sie eines haben. Es ist doch eher so, dass sie einfach auch nach aussen hin immer nur eine Rolle spielen müssen. Immer perfekt sein und gutgelaunt und immer darauf bedacht keinen Fehler zu machen. Das stelle ich mir echt grausam vor. Der Schein nach aussen ist toll, aber ob das Leben im Showbusiness echt so toll ist, wage ich zu bezweifeln.

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      1. Das ist jetzt nochmal eine andere Geschichte… Und inzwischen kommt da ja auch keiner mehr ohne seinen Berater, der auch nochmal mitkassiert. In den wenigen Augenblicken zwischen Hallo sagen und roter Lampe sind manche von denen dann wirklich einfach nur Leute im Rentenalter.
        Das schwierige in dem Business scheint zu sein, wie man damit umgeht. Und da siehst Du dann – wie in anderen Bereichen auch – die volle Bandbreite.

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  6. Die Ereignisse der letzten Zeit führen einem die Vergänglichkeit sehr vor Augen- ich finde es stark, dass du dich damit beschäftigst, schließlich ist das kein leichtes Thema und viele „rennen“ davor weg.
    Ich persönlich bin froh, in meinem Glauben einen Sinn über dieses Leben hinaus gefunden zu haben.
    Liebe Grüße und einen guten Start ins neue Jahr 😊

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  7. Es gibt ein Leben vor dem Tod 😉

    Je mehr mir meine eigene Endlichkeit bewusst wird, steigt mein Wunsch, das Best-mögliche aus meiner täglichen Fristverlängerung zu machen. Möglichst viel Ballast loszulassen, Innen wie außen. Was ich in diesem Leben erledigen kann, muss ich nicht mitnehmen, in das Nächste. Lernaufgaben lassen sich nicht vermeiden, nur verzögern.

    Der große Trick dabei ist, mir das lachen zu bewahren 😉
    Grüße und einen guten Übergang!

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  8. Bei den Aborigines wird jeder Morgen begrüßt und jeder Abend verabschiedet. Ich denke wir lassen uns soviel von den Anderen treiben oder verrückt machen, nur eins vergessen wir. Atem holen- bewusst werden das wir ein Indiviuum sind und kein Roboter.

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  9. Liebe Mia

    Lieber spät als nie…

    Das Sterben, scheint mir, beschäftigt die Menschen – (insbesondere hier auf WP) in diesen Tagen … zum Ende des vergangenen und zu Beginn dieses Jahres … mehr als je zuvor.

    Wenn auch der Beitrag in die Adventszeit zurückgeht…

    beschäftigen als Gerne möchte ich Dir und allen Lesern

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  10. Liebe Mia

    Lieber spät als nie…

    Das Sterben, scheint mir, beschäftigt die Menschen – (insbesondere hier auf WP) in diesen Tagen … zum Ende des vergangenen und zu Beginn dieses Jahres … mehr als je zuvor.

    Wenn auch der Beitrag in die Adventszeit zurückgeht…

    möchte ich Dir und allen Lesern gerne diese kleine „versöhnliche“ Randnotiz zum Lesen geben…

    Randnotiz #19 „verblüht“

    https://sandmaennli.wordpress.com/2016/12/12/verblueht/

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  11. Mehr Zeit ins Glücklichsein investieren. Wie wahr! Sich auf die richtig wichtigen Dingen im Leben zu fokussieren bedeutet zwar immer wieder an sich arbeiten zu müssen, aber es lohnt sich! 🤗

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