Ich habe schon erwähnt, dass ich etwas Literarisches studiere. Heute soll es aber mal um meinen Lieblingsprofessor gehen, den ich über alle Maßen schätze und bewundere.

Er ist wirklich unheimlich kompetent auf seinem Fachgebiet und zudem ein erfolgreicher Autor. Unzählige Publikationen gibt es von ihm, er hat einige Bücher veröffentlicht und schreibt ganz nebenbei auch noch Drehbücher fürs Fernsehen. Er ist in der Tat erfolgreich und das mit recht. Er weiss ganz genau was er tut, wie er es tun muss und er weiss auch ganz genau was er seinen Studenten beibringen will. Seine Art und Weise mit uns Studenten umzugehen ist manchmal etwas eigen, aber es führt zum gewünschten Resultat. Er hat einen sehr hohen Anspruch und ist sehr fordernd, aber das sorgt dafür, dass wir uns Mühe geben und er versteht sein Handwerk. Es ist herrlich ihm zuzuhören, wie er über Literatur spricht, über die alte und die neue. Sein liebstes Thema ist das Schreiben an sich und das Schreiben von Geschichten und von Gedichten. Er hat Ahnung und das Wissen, also hören wir stets fasziniert zu, wenn er vor uns steht und loslegt.

Sein liebster Satz ist der von Stephen King:

Was den talentierten Autor vom erfolgreichen Autor unterscheidet ist jede Menge harte Arbeit!

Laut seiner Aussage ist es nicht schwer eine schöne und schönformulierte Geschichte zu schreiben. Bei Gedichten ist es ebenso. Worauf es ankommt ist, dass man eine gute Geschichte und ein gutes Gedicht schreibt. Wenn das mal so einfach wäre!!!

Man braucht eine Idee, dann erst entsteht das Thema und erst dann kann man anfangen alles vorzubereiten. Das ist sein Kredo und weiter:  Eine Geschichte, ein Gedicht braucht eine Aussage. Es soll den Leser nicht nur berühren, es soll den Leser zum Nachdenken bringen, es soll ihn so fesseln, dass er einen Tag später noch daran denkt. Sollte das bei einer Geschichte oder einem Gedicht nicht zutreffen, dann ist es höchstens eine nette Schreibe.

Durchaus ist er manchmal recht radikal in seiner Meinung, aber sein Erfolg spricht für sich.

Jeder seiner Studenten hat schon sehr früh Bekanntschaft schließen dürfen mit seinen beleidigenden Äußerungen, aber diese sind oft, wenn auch sehr hart, verbal formuliert und immer mit einem Schmunzeln untermauert. In seinen Korrekturen ist er stets darauf bedacht  konstruktive und hilfreiche Kritik zu äußern.

Dennoch sind seine mündlichen Äußerungen nicht selten sehr schwere Kost.

Beispiele zu verschiedenen Arbeiten von uns Studenten:

Als Sie diese Arbeit geschrieben und abgegeben haben, waren sie doch betrunken, oder? Und ich hoffe Ihre Antwort ist jetzt Ja, dann kann ich sagen, dass Sie unzurechnungsfähig waren. Wenn nicht, dann sollten Sie vielleicht überlegen ob es nicht besser wäre etwas anderes zu studieren.

Es hat lange gedauert diese Arbeit zu korrigieren. Ich bin immer wieder dabei eingeschlafen.

Ich hoffe Sie haben für Ihre berufliche Zukunft noch einen Plan B. Für Plan A sehe ich schwarz nachdem ich das lesen musste.

Das ist jetzt das dritte Mal, dass Sie mir eine Arbeit abgegeben haben, in der Sie über die böse Welt, die Sie nicht versteht schreiben und wie schrecklich ihr Leben ist. Machen Sie erstmal eine Therapie. Vielleicht schreiben Sie dann mal was, was gut ist.

Das Netteste:-), was ich mir mal von ihm anhören durfte war:

Dann war das ein Fehler von mir. Ich dachte Sie hätten mir aus Versehen die Rohfassung Ihrer Arbeit ausgehändigt. Die war gar nicht soooo übel, aber wenn das Ihre ganze Arbeit ist, dann sage ich Ihnen, die ist echt verdammt schlecht.

Da muss mann/frau schon mal schlucken:-)

Aber er hat in vielen Punkten nicht ganz unrecht und er zwingt uns so dazu stets an uns zu arbeiten.

Eine gute Geschichte braucht eben eine Aussage und Texte dürfen nicht immer nach dem gleichen Muster verfasst werden. Sie müssen mal traurig, mal fröhlich, mal lustig, mal nachdenklich sein. Ihm gelingt das sehr gut und das ist vielleicht eben auch sein Geheimnis. Er ist vielseitig und er erfindet sich stets neu und wächst über sich hinaus. Er bleibt nicht stehen. Er verändert sich. Er entwickelt sich und er will den Menschen und seinen Lesern etwas mitgeben und sie zum Nachdenken bringen. Er will sie eben nicht nur mit schönen Texten und schönen Worten erfreuen und sie einfach nur berühren. Er will Sie vom Hocker hauen und im Gedächtnis bleiben. Nicht durch eine blumige Sprache, sondern durch eine Message, die das ganze bisherige Leben des Lesers auf den Kopf stellt. Das ist das, was er den Studenten vermitteln will und er macht das sehr gut, aber eben auf seine ganz eigene und individuelle Art und Weise.

Ich bin sehr dankbar ihn als Mentor zu haben. Und vielleicht gelingt es mir eines Tages genauso zu schreiben, wie er es immer propagiert. Ein schöner Gedanke, nicht wahr?:-)

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29 Gedanken zu “Liebster Professor

  1. „Als Sie diese Arbeit geschrieben und abgegeben haben, waren sie doch betrunken, oder? “
    Die besten Texte sind doch im Suff oder Drogenrausch entstanden. Vor 1990 war doch keiner der ernstzunehmenden Schreiber nüchtern und nach 1990 ist keiner mehr … Ach lassen wir das! Aber coole Prof und natürlich schaffst du das !

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    1. Das will ich doch mal hoffen, aber es ist doch schon manchmal schwere Kost:-) Vielleicht ist das eben seine Art zu selektieren. Fünf Studenten sind schon abgesprungen, aber der Rest hält sich wacker und zittert von Arbeit zu Arbeit und von Text zu Text:-) Was das Trinken angeht hat er auch eine Ansicht: Sie können sich volllaufen lassen, wenn Sie drei gute Seiten geschrieben haben am Tag. Also dem Trinken scheint er nicht ganz abgeschworen zu haben:-)

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    2. Alle amerikanischen Nobelpreisträger waren Alkoholiker. Aber so Profs kenn ich tausende und sie schreiben auch Bücher wie: „Die Auflagenillionäre“. Nur sie selbst können von ihren paar traurigen Büchern nicht leben, weil die keiner kauft und meist im Selbstverlag veröffentlicht wurden mit gekauften Rezensionen. So halten sie sich mit Kursen wie: „Kreatives Schreiben“ über Wasser und lassen ihren Frust an ihren „Schülern“ aus. Und sie haben natürlich immer ein paar Zitate von berühmten Leuten, weil sie sich selbst nicht zitieren können, denn sie haben nie etwas gesagt was es wert wäre. Aber man muss den Schülern immer das Gefühl geben, dass sie nichts und man selbst alles ist. Diese armen Säue verarschen ständig die Leute und tun so, als ob man das Schreiben in „Schreibkursen“ lernen könnte. Natürlich kann man das Handwerk erlernen, aber doch nur, um es ganz schnell zu vergessen. Ich stell mir grad vor, die Großen der Weltliteratur hätten soche Kurse besucht: Kläglich wären sie gescheitert. Ist wohl dein einziger Prof, weil er Lieblingsprof ist?

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      1. Da hast du vielleicht nicht ganz unrecht, aber er ist wirklich nicht unerfolgreich. Ich habe auch noch andere Profs, aber ich finde ihn sehr autenthisch und ich finde, dass er zwar manchmal hart ist, aber doch nicht immer unrecht hat. Ich empfinde es nicht so, dass er seine Wut an uns auslässt. Ich denke, dass er manchmal nicht unrecht hat. Wenn ich mir manchmal so anschaue, was ich da schreibe und dann auf seinen Korrekturansatz schaue, dann ist es nicht so, dass ich es als falsch empfinde. Es hilft mir eher beim nächsten Mal mehr auf unterschiedliche Dinge zu achten.

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      2. Ich übertreibe manchmal etwas 😉 Übrigens hat Stephen King eine gute Biografie veröffentlicht, wo er auch über sein Handwerk schreibt. Er hatte übrigens gekokst und sich beim Schreiben Papiertaschentücher in die Nase gesteckt, um dem Laufen derselbsten einhalt zu gebieten. Es ist auch kein Qualitätsmerkmal, ob man am nächsten Tag noch über einen gelesen Text nachdenkt, denn das liegt ja allein am Leser und ob ihn ein Thema interessiert usw. Ein großer Kritiker (M.Reich-Ranicki) hat mal gesagt, wenn er Literatur liest, dann hätte diese nur die Aufgabe, ihn gut zu unterhalten. Manche Leser wollen ja auch vom Nachdenken weg kommen .. Und es liegt ja auch an meiner eigenen Intelligenz und Bildung, ob mich etwas zum Nachdenken anregt. Jedenfalls bringt dein Prof viele Standardsätze und Meinungen, die aus so Büchern stammen wie: „Der Weg zum Schriftsteller“ usw. Aber was soll er auch anders sagen? Ich hab diese Bücher auch gelesen und es war nicht verkehrt, besonders weil ich feststellte, dass ich vieles intuitiv schon so machte, wie es die „Regel“ vorgibt. Schriftsteller schreiben und schrieben immer: Die Regel wurde erst im Nachhinein dadurch abgeleitet. Das ist wie mit der Sprache: Zuerst war die Sprache und dann kam der Duden. Durch das künstliche und widernatürliche Ändern der Sprache, machen die Schüler heute mehr Fehler als vor der „Neuen “ Rechtschreibung. Der Duden sollte eigentlich dem Volk aufs Maul schauen und im Nachhinein festschreiben, wie die Sprache ist, nicht umgekehrt. Aber wenn die Politiker so intelligent wären, dies zu erkennen, dann hätten wir heute auch die DM noch und vieles andere, was damals besser war. Es nützt ja nix, wenn du jetzt nicht mehr umtauschen musst, um nach Frankfreich zu fahren, dir aber Frankreich nicht mehr leisten kannst, weil sich das Einkommen halbiert und die Preise verdoppelt haben. Ich übertreibe wohl wieder 😉

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  2. „Es hat lange gedauert diese Arbeit zu korrigieren. Ich bin immer wieder dabei eingeschlafen.

    Das ist jetzt das dritte Mal, dass Sie mir eine Arbeit abgegeben haben, in der Sie über die böse Welt, die Sie nicht versteht schreiben und wie schrecklich ihr Leben ist. Machen Sie erstmal eine Therapie. Vielleicht schreiben Sie dann mal was, was gut ist.“
    Oh Gott! Wie krass! 😀

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    1. Gute Literatur ist immer gleichzeitig Therapie und Krankengeschichte. Hätte Kafka, hätte Hesse, hätte Poe erstmal eine Therapie machen sollen? Dann wäre ihr Schreiben doch obsolet geworden. Gerade aus der subjektiven Sichtweise auf die Welt entsteht doch Kunst. Der Mann ist für mich trotz aller Einwände von Mia und anderen Bloggern einfach borniert und übertritt Grenzen, wird persönlich. Da hab ich als Germanistikstudent an der Uni Ffm. aber ganz andere Dozenten kennen gelernt. Außerdem vergreift er sich ja an Abhängigen. Didaktik, die Kunst des Lehrens sollte aus Ermutigung bestehen und nicht aus Kaltschnäuzigkeit. Gute Lehrer haben mit guten Worten Erfolg. Ich würd den Typen bei der Unileitung anzeigen. Sowas geht an einer deutschen Uni nicht. Und wer eine Therapie braucht, das liegt überhaupt nicht in seiner Kompetenz zu beurteilen. Du lernst nicht, deinen persönlichen Schreibstil zu entwickeln, sondern du lernst – wie Anfang des Jahrhunderts – dich dem Willen des Lehreres unterzuordnen: Erst wenn du so schreibst, dass er zufrieden ist, wird er zufrieden mit dir sein. Aber dich wirst du bis dahin verloren haben, deinen Stil und deine Persönlichkeit. Dein Prof ist einfach nur unfähig und das versteckt er unter „Originalität“ und „Hart aber gut“. Ich übertreibe aber bestimmt wieder ^^

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      1. Das tust du sicher nicht, Sven:-) Deine Meinung ist mir willkommen. Persönlich finde ich das auch hart, aber ich führe ein Leben, dass von Kritik und Ablehnung gekennzeichnet ist. Vielleicht sehe ich es falsch. Ich kenne es nicht anders und ich nehme Dinge hin, wie sie kommen. Vielleicht habe ich nur zuviele Profs um mich rum und das auch im sehr engem Kreis. Mag sein, dass sie sich ihr Ego da herholen:-) Tut mir leid.

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      2. Aber woran liegts, wenn dein Leben von Kritik und Ablehnung gekennzeichnet ist. Du hast doch ein Loblied auf deine Mutter gesungen, obwohl noch gar nicht Muttertag war und da die Mutter eigentlich die Person ist, die einem am meisten prägt, dachte ich seinerzeit, du wärst da sehr gut behandelt worden in deiner Kindheit von deiner Mutter. Ich hab eher einen Brass auf meine Mutter, weil sie kalt und ohne Mitgefühl war, egoistisch und selbstherrlich. Und ich würd ihr niemals so ein Loblied singen. Aber wenn dann wie bei dir in der Kindheit und Jugend so viel behutsame und ummantelnde Liebe von deiner Mutter kam, wie kann es dann sein, dass du vieles so negativ einstufst, was deine Fähigkeiten betrifft. Die Kindheit setzt doch das Fundament für ein gesundes Selbstvertrauen. Da muss also doch was gewesen sein, dass nicht so Friede, Freude, Eierkuchen war. Vll. sollten wir mal über Dad reden, aber unter vier Augen. Wenn ich dir helfen kann, bin ich da. Dir muss nichts leid tun, was du nicht selbst zu vertreten hast. Es sind andere Kräfte, die uns prägen und formen. LG ❤

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  3. Nur eingeschränkt ein schöner Gedanke. Ich erzähle meinen Praktikanten immer, sie sollen sich nie nur einen suchen, an dem sie sich orientieren. Dann enden sie als Kopie.
    Ansonsten klingt Dein Prof wie ein echter Typ, die es ja nicht nur in de Uni- Bereich heute kaum noch gibt.

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    1. Er ist eigen, aber er ist gut und er versteht sein Handwerk. Ich mag ihn, weil ich wirklich das Gefühl habe, dass er uns was beibringen will, wenn auch die Methoden eigen sind:-) Wir weinen zwar alle recht viel, aber wir verbessern uns doch:-)

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    2. Wobei man sich an einer Herangehensweise durchaus orientieren und doch individuell bleiben kann.
      Leider oder glücklicherweise hinterlassen so schillernde Tutoren jedoch Spuren und plötzlich hört sich genauso reden 😉

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      1. Ich habe von meinem Mentor sehr viel gelernt und mitgenommen.
        Wie ein Koch, der Kochen lernt, aber anschließend diese Fähigkeit nutzt und eigene Gerichte kreiert.

        Ich meinte, wenn man jemandem hat, der Lernen und Verstehen lehrt, kann er Vorbild und Grundstein sein ohne sich zu klonen.

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  4. I am quite sure that I would thoroughly enjoy being his student as well, let alone a friend at his dining table! I am very enamoured with this type personality, those who can concisely and eloquently articulate their mind and heart. If they possess an imagination, especially a wicked or twisted one, I would want to be their friend for life! 😉

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  5. Wenn du mal gar nicht weiter weißt,
    dann sag: Mythos.
    Wenn dir der Faden der Logik reißt,
    dann sag: Logos.
    Und hast du nichts in deiner Tasse,
    dann erzähl was vom tiefen Geheimnis der Rasse.
    So erreichst du, daß keiner, wie er auch giert,
    dich je kontrolliert.

    Willst du diskret die Leute angeilen,
    dann sag: Eros.
    Sehr viel Bildung verleiht deinen Zeilen:
    Dionysos.
    Aber am meisten tun dir bieten
    die katholischen Requisiten.
    Tu fromm – du brauchst es gar nicht zu sein.
    Sie fallen drauf rein.

    Machs wie die Literatur-Attachés:
    nimm ein Diarium.
    Die Hauptsache eines guten Essays
    ist das Vokabularium.
    Eros und Mythos hats immer gegeben,
    doch noch nie so viele, die von ihnen leben …
    So kommst du spielend – immer schmuse du nur! –
    in die feinere deutsche Literatur.

    Kurt Tucholsky

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    1. Grins. Hier Tucholsky zu finden; das paßt! 🙂

      Zu den Bemerkungen Deines Prof´s dachte ich spontan zuerst: „Dieser Mensch braucht nur gelegentlich einen Zahnarzt, doch bestimmt hält er zwei Zahntechniker unter Dauerstress.“

      Doch dann dachte ich: „Wer bei dem klarkommt und durchhält bis zum Schluß, muß einfach Erfolg haben!“

      Liebe Grüße in den Morgen.

      Herzlichst,
      Frank

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  6. Liebe Mia
    Ich will dir ja deine Bewunderung für deinen Professor nicht nehmen / doch ich denke dieses Thema ist sehr ambivalent. Gut schreiben zu können ist das eine / wissen vermitteln & förderlich agieren das andere. Auch er legt nur den Maßstab von sich zugrunde & dies ist halt auch nur eine Sicht auf die Dinge. Ob der Pädagogisch & Psychologisch auf der gleichen Höhe ist wie seine Texte wage ich mal zu bezweifeln. Seine Aussagen lassen dies nicht vermuten. Im Grunde geht meine Meinung bei solchen Helden eher ins Negative. Und auch wenn er die göttlichsten Romane schreiben würde / wenn er die ihm anvertrauten Schüler mies und abwertend behandelt & Achtung Respekt vermissen lässt wäre er für mich ungeeignet. Die Behandlung des Menschen ist mir wichtiger als die Fähigkeit ein gutes Epos zu schreiben. Seltsam das ich darauf komme / aber in der Medizin gibt es ja viele solcher Figuren. Einerseits guter Chirurg oder Onkologe aber im Umgang mit Menschen eine glatte Null.
    Und von einem Menschen achtend zu lernen setzt Achtung voraus. Da wäre es mir egal ob er mit dem Bleistift zaubern kann oder die Leber zum Glückshormon machen kann.
    Und andere zu beleidigen oder sie gar rund zu machen und ihnen zeigen wie schlecht sie sind ( auch öffentlich ) erscheint mir gelinde gesagt eine Arschloch Methode und würde bei mir nur dazu führen solche Geister zu meiden.
    Für eine Huldigung müsste er sich schon mehr anstrengen.
    Dennoch hoffe ich für dich
    Du mögest damit klarkommen.
    Herzlich L.

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    1. Vielen lieben dank dir für deine Zeilen. Ich persönlich finde seine Methode auch sehr eigen, dennoch hat er natürlich auch viele andere Seiten und wie ich auch schon erwähnt habe, er sagt es nicht so böse wie seine Sätze beim Lesen vielleicht klingen. Oft ist es auch eher lustig gemeint, aber auch wenn es Humor sein sollte, ist auch das ein sehr eigener:-)Ich finde er ist trotzdem eine bemerkenswerte Person, auch wenn bemerkenswert nicht unbedingt positiv gemeint sein muss. Sicher hast du aber recht, dass er auf der pädagogischen und der psychologischen Seite durchaus noch an sich arbeiten sollte.
      LG
      Mia

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      1. Dennoch finde ich gut wenn die Lehrgeister ihre Eigenheiten behalten können und nicht alle nach einem seltsamen 20 Punkte EU PädagogenProgramm unterrichten müssen.
        Aber das kommt auch noch.
        Damit alle gleich sind und gleicher.
        Dir gutes in deinem Entdecken.

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