Die Nacht über war das Fenster geöffnet gewesen. Eine, der vielen unerträglich heißen Nächte Ende Juli. Dritter Stock einer Mietwohnung. Vor unerwünschten Eindringlingen musste sich hier Niemand fürchten. Das Zwitschern der Vögel weckte mich in der Dämmerung. Ein Blick durch das offene Fenster ließ mich die Uhrzeit nur erahnen. Die Nacht und die Dunkelheit konnten die sommerliche Hitze nicht mildern. Nach wie vor glich die Temperatur im Zimmer, der im Treibhaus. Ich drehte mich aus der Bauchlage heraus auf meine linke Seite und schloss die Augen. Horchte für ein paar Sekunden der Melodie seines Schlafes. So schön, so echt, so wahr, so hier. Hier bei mir. Freiwillig! Aus eigenem Antrieb! So ehrlich. Mich durchlief ein wolliger Schauer. In Zeitlupentempo öffnete ich die Augen. Er lag auf dem Rücken und im tiefen Schlaf. Seine Nacktheit war ein verlockender Anblick. Seine, von der Sonne der letzten Tage , gebräunte Brust, die sich bei jedem Atemzug, auf und ab bewegte. Sein wohlgeformter Bauch, auf welchem die glänzende Schicht seines Schweißes zu erkennen war. Wie schön so erregt neben ihm liegen zu dürfen. Ich musste ihn berühren. Liess meine Hand langsam und vorsichtig auf seiner Brust nieder. Einen kurzen Augenblick schaute ich zu, wie auch sie sich in rhythmischen Bewegungen auf und ab regte. Ich dachte der lustvolle Tanz könnte von Neuem beginnen, während mir vereinzelte Bildfetzen der letzten Nacht durch den Kopf sausten. Ich richtete mich auf, beugte mich zu ihm, ließ meine Lippen behutsam sein Schlüsselbein und seinen Hals entlang gleiten. Sein Geruch, die ausströmende Wärme seines Körpers erregten mich noch mehr. Mehr, mehr, mehr. Das wollte ich von ihm. Mit meiner Zunge streifte ich die Konturen seines Ohres ab, bevor ich mich weiterbewegte zu seinen Lippen um darauf den Hauch eines morgendlichen Kusses zu hinterlassen. Seine Augen öffneten sich, blickten mich braun, verschlafen und etwas neugierig an. Ob er wohl wusste, was ich wollte? Dieses Braun in seinen Augen fesselte mich. Etwas ängstlich ließ ich mich auf ihm nieder. Vergrub mein Gesicht an der Stelle zwischen Schulter und Hals. Sein Geruch ließ mich erzittern. Meine Zunge bahnte sich ihren Weg, den Hals entlang, zu seinem Adamsapfel. So männlich, so da! Sein unrasiertes Gesicht reizte etwas meine Nasenspitze, aber davon ließ ich mich, von meinem Vorhaben nicht abbringen. Er war hellwach. Zwischen meinen Schenkeln spürte ich das Pulsieren seiner vollen Pracht. Das ist meine Runde, schoss es mir durch den Kopf. Als Herrin der Lage, machte ich mich weiter auf die Reise in die tiefer liegenden Gebiete, die ich des Nachts schon ausführlichst erkunden durfte. Die Wärme zwischen meinen Schenkeln breitete sich,  bei dem Gedanken daran, bis zum Bauchnabel aus. Meine Zungenspitze glitt seine Brust entlang. Ich umkreiste zärtlich seine Brustwarzen. Knabberte etwas daran. Umfuhr sie mit meiner Nasenspitze. Sein Hartes, Pralles hämmerte drängend gegen meinen Oberschenkel. Meine Lippen setzten den Weg fort, gefolgt von meiner Zunge, die die Konturen seines Bauches mit einer feuchten Schicht meines Speichels versah.  Ich schmeckte das Salz auf seiner Haut. Andächtig und hungrig verspeiste ich, was mir geboten wurde. Ein paar Millimeter blieben mir noch, bevor ich das Zentrum seiner Lust erreichte. Hingebungsvoll wollte ich mich dem, ganz und gar, widmen. Eventuelle Widerstände hatte ich schon beizeiten in ihm zusammenbrechen lassen. Ich wollte nur noch eins : Mich lange und ausgiebigst mit Dem beschäftigen, was Seines war. Ich wollte ihm die Lust geben, die ich von ihm des Nachts erhalten hatte. Ich lutschte mich weiter bis zu dem Ziel meines Begehrens. Wach, prall, hart und nur für mich. sein Becken bebte vor Erregung. Meine Ohren vernahmen seine schnellen Atemzüge.  Umso mehr wollte ich ihn nun aufnehmen. Die ganze Pracht, voll und ganz und alles aufnehmen, was er mir geben wollte. Bis auf den letzten Tropfen. Mein Hunger danach war enorm. Fast schon grob erfassten meine Lippen ihn. Sie rutschten erst vorsichtig, dann immer schneller und immer wilder an ihm rauf und runter. Mein Speichel tropfte hinab. Seine und meine Lenden glühten vor Verlangen nach mehr. Mehr, schneller, tiefer, härter. Ich steigerte das Tempo und mit einem schnellen Stoß hatte ich ihn komplett verschluckt und in mir. Seine Länge und seine Härte reizten meinen Rachen, kratzen meinen Hals. Ich zog den Kopf nach oben und wiederholte das Spiel. Einmal, zweimal, dreimal. Die Geschwindigkeit erhöhte sich, während meine Zungenspitze immer wieder für Sekunden seine Spitze berührte. Er kam heftig. Seine heiße, silbrige Soße ergoss sich in meinem Mund. Für ein paar Sekunden schmeckte meine Zunge alle Feinheiten seines Saftes, bevor ich ihn warm meinen Gaumen hinunterperlen ließ um damit meinen gereizten Rachen zu kurieren.

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19 Gedanken zu “Die Nacht und das Fenster…

  1. So, nachdem ich nun schon ein paar mal um diesen Beitrag herumgeschlichen bin, will ich nun auch meinen Saft … ähm, meinen Senf dazu geben:

    Fanfarenklänge schwillen langsam an …

    Einfach ein großes Kompliment zu diesem Text, der für mich in den Bereich der Hocherotik gehört … dazu gehört schon einiges, um ein solches Erlebnis mit derart sinnlichen Worten beschreiben zu können. Kompliment meinerseits !

    Jetzt fehlt eigentlich nur das literarische männliche Gegenstück (Pendant) … denn auch das Weib als solches ist für orale Verwöhnungenn aller Art ganz sicher nicht unempfänglich … Ganz zu schweigen von einer liebevoll-sinnlichen Yoni-Massage …

    Veieln Dank für diese ganz besondere Form der Poesie !!!

    Gefällt 1 Person

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